Förderkonzept der GGS Karlschule, Altenessener Str. 366, 45326 Essen, Stand 26.11.2010
Grundbedingungen unseres Konzeptes
Die Karlschule ist eine Grundschule im Essener Norden mit derzeit 230 Schüler/Innen in 9 Unterrichtsgruppen. Die Lernausgangslage unserer Schulkinder ist sehr unterschiedlich. Auf der einen Seite Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, auf der anderen Seite geförderte, wissbegierige Schüler, die ebenfalls nach einer entsprechenden Förderung verlangen. Unsere fünf Eingangsklassen arbeiten jahrgangsgemischt ½ seit dem Sommer 2005. Die Mischgruppe ermöglicht für jedes Kind eine individuelle Förderung/Verweildauer von längstens drei Jahren und schnellstens 1 Jahr.
Danach gehen die Schüler in den 3. und dann 4. Jahrgang.
Pädagogische Schwerpunkte und Förderangebote außerhalb des Unterrichts
Die Karlschule bietet für alle Kinder ein umfangreiches Förderkonzept. Sehr viele Angebote finden im Rahmen des Ganztags statt. Förderung in Kleingruppen, Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund Hausaufgabenbetreuung, Förderung und Steigerung der Lesekompetenz – Schulbücherei, Lese- und Schreibwerkstatt, Vorlese-Projekt, Lesevater und Lesemutter lesen mit einzelnen Kindern, Computereinsatz „Antolin“ Förderung der Kreativität durch entsprechende Angebote (siehe auch Ganztag) Kennen lernen neuer Medien Schwerpunkt Einsatz der Computer in der Freiarbeit Rucksackprojekte in Zusammenarbeit mit der RAA für die Klassen 1, Spielegruppen für die ersten Schuljahre, Gruppe „Förderturm“ für 12 Kinder in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und einem Spendenverein (Mittagessen, Hausaufgaben und Förderprogramm täglich bis 16.00 Uhr)
Unser Förderkonzept umfasst eine tägliche Einbeziehung von Bewegung im und um den Unterricht. Wir verfügen über schuleigene Roller und Fahrräder und über Spielzeugkisten für die Pausenzeiten in allen Klassen.
Der offene Anfang wird in allen Gruppen praktiziert und geht in die morgendliche Freiarbeit über. Die FA ermöglicht eine innere Differenzierung in einem Zeitraum von 10 Stunden wöchentlich.
Pädagogische Schwerpunkte und Förderangebote innerhalb des Unterrichts
Die gelenkte Freiarbeit fördert ein hohes Maß an Selbständigkeit und Eigenverantwortung seitens der Schüler und unterstützt ihre sehr individuelle Entwicklung. Im weiteren Verlauf des Vormittags treten zunehmend Wochenplan oder Projektarbeit in den Vordergrund. Zusätzliche Differenzierungen ergeben sich durch den Einsatz der Sozialpädagogischen Kraft 12 Stunden, die Unterstützung der beiden LAA im ersten Ausbildungsjahr, der Integrationshilfestunden im Sprachbereich und der 28 Sozialindexstunden. Unser umfangreiches Förderprogramm führt zu individuellen Stundenplänen für jedes einzelne Kind. Es ist unser Ziel, jedem Schüler individuell gerecht zu werden.
Projekt Kitec seit 2008 (Kindertechnik)
Projekt NaWi seit 2009 (Naturwissenschaften)
Die veränderte Schuleingangsphase
Durch die Unterstützung mehrerer Stiftungen konnten wir seit 2005 jeden Klassenraum mit differenzierenden Arbeitsmitteln ausstatten. Die neue Schuleingangsphase ist Thema zahlreicher Konferenzen und natürlich verstärkt in der Zusammenarbeit der Kollegen/Innen dieser Flex.
Zusammenarbeit mit freien Trägern und weiteren außerschulischen Partnern
Zusammenarbeit mit den Kirchen 4 interkulturelle Gottesdienste im Jahr für alle Zusammenarbeit mit städtischen Einrichtungen z.B. Jugendamt, RAA, Kindergärten, weiterführenden Schulen, Türkischer Elternverband Zusammenarbeit mit der Polizei Mobilitätskonzept im Schulprogramm in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei, Herrn Schädlich und der Jugendverkehrsschule.
Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Aktion “Mein Körper gehört mir”
Zusammenarbeit mit Zeche Carl Bewegungsraum, Projekte, Aufführungen
Elternbeteiligung
Die Eltern sind aktiv in die Schulprogrammarbeit eingebunden, Schulpflegschaft und Förderverein unterstützen die schulische Arbeit mit großem Engagement.
Eltern unterstützen:
-Schülerbücherei
-Hausaufgabenhilfe
-Unterricht als Leseeltern
-Fahrradkeller
-Rucksackprojekte
-Unterrichtsgänge
-Arbeitsgemeinschaften
Projekte wie Schulfest, Projektwoche, Stadtteilfest, Flohmarkt, Lesewettbewerb, Wandertage usw….
Die Karlschule betreut im Schuljahr 2010/11 100 Kinder im Ganztag, 12 Kinder in der verlässlichen Betreuung und 12 Kinder in der Gruppe „Förderturm“.
Mechthild Bönte
(Schulleitung)